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Der Zwerg / Petruschka
© Paul Leclaire
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Der Zwerg / Petruschka

Oper in einem Akt von Alexander Zemlinsky / Burleske Szenen in vier Bildern von Igor Strawinsky

Oper | Staatenhaus am Rheinpark, Saal 2

Der Zwerg
Oper in einem Akt von Alexander Zemlinsky
Libretto von Georg C. Klaren

Petruschka
Burleske Szenen in vier Bildern von Igor Strawinsky

Inszenierung („Der Zwerg“): Paul-Georg Dittrich
Choreographie („Petruschka“): Richard Siegal
Bühne und Kostüme: Pia Dederichs, Lena Schmid
Kostüme („Petruschka“): Flora Miranda
Video („Der Zwerg“): Konrad Kästner
Licht („Der Zwerg“): Andreas Grüter
Video und Licht („Petruschka“): Matthias Singer


Zum Inhalt:

Der Zwerg

Donna Clara ist Infantin von Spanien und ihr Geburtstag steht unmittelbar bevor. Alles ist in heller Aufregung und so bereiten Don Estoban, der Haushofmeister und vier Zofen die große Feierlichkeit vor. Da es der 18. Geburtstag der Thronfolgerin ist, sind bereits Geschenke aus aller Herren Länder angekommen. Der Haushofmeister berichtet, dass das interessanteste Geschenk von einem Sultan kommt und ein lebender, verwachsener und unglaublich hässlicher Zwerg ist. Da dieser Zwerg aber noch nie in einen Spiegel geblickt habe, weiß er nicht wie hässlich er ist. Das rauschende Fest beginnt und Donna Clara nimmt die Glückwünsche der zahlreichen Gäste entgegen. Wie zu erwarten, beeindruckt der Zwerg sie besonders, denn so eine Kreatur hat sie noch nie gesehen. Sie bitte den Zwerg zur allgemeinen Erheiterung etwas vorzutragen. Ghita, die Lieblingszofe der Infantin, ahnt, dass Donna Clara von Gemeinheit getrieben ist und hat Mitleid. Am Ende vom Fest bleiben der Zwerg und die junge Adlige allein zurück. Der Zwerg ist wie besessen von der Idee, er sei der Beschützer der Prinzessin. Sie stachelt dies noch an und provoziert, dass der Zwerg ihr schließlich seine Liebe gesteht. Als der Zwerg zufällig in einen Spiegel blickt entdeckt er seine Hässlichkeit und er ist am Boden zerstört. Donna Clara lässt ihn fallen und kehrt zu ihrem Hofstaat zurück.

Petruschka

Auf einem russischen Jahrmarkt ist ein Gaukler mit seinen Puppen angekommen. Petruschka ist der hässliche Clown und verliebt sich in die dumme, aber dafür um so eitlere Ballerina. Sie lehnt ihn aufgrund seiner Hässlichkeit ab und sucht sich lieber einen anderen. Petruschka ist eifersüchtig und versucht sich zwischen die Ballerina und seinen Widersacher zu werfen. Doch dieser zückt einen Säbel und tötet Petruschka. Die Jahrmarktsbesucher sind schockiert, doch der Gaukler versichert dem Publikum, dass es sich ja nur um Puppen handle, was für Beruhigung sorgt. Doch als der Geist Petruschkas zum Gaukler spricht, bekommt dieser es mit der Angst zu tun und rennt von der Bühne.

Zu den Stücken:

2022 ist es genau 100 Jahre her, dass Zemlinskys Einakter im Opernhaus am Habsburgerring in Köln Premiere feierte. Niemand geringeres als der große Otto Klemperer war es, der das Potential dieses Stücks erkannte und es nach Köln holte. Wie auch damals wird es heute mit Strawinskys Ballett „Petruschka“ zu einem Abend zusammengefasst. Die Uraufführung des „Zwergs“ war damals ein voller Erfolg. Zemlinskys Tonsprache traf den Nerv der Zeit, war von den Strömungen der Spätromantik und der frühe Moderne getragen, blieb er stets in einem groß gefassten Tonalitätsbegriff und nahm das Schwelgerische der Romantik auf. Doch es dauerte bis in die 1980er Jahre, bis man sich wieder an dieses Werk erinnerte. Zum Zeitpunkt der Premiere von Zemlinskys Einakter, war Strawinskys Ballett schon rund zehn Jahre alt und war nach der Pariser Uraufführung, bei der der berühmte Vaslav Nijinsky den Petruschka tanzte, vom Publikum mit Begeisterung aufgenommen worden. Strawinsky griff bei der Musik zu seinem Ballett auf traditionelle russische Motive zurück, scheute auch das folkloristische nicht, entwickelte es weiter und kreierte eine funkelnde, vor Einfallreichtum sprühende teils unbändige Musik. Während für Petruschka traditionelle Figuren des russischen Puppenspiels (vergleichbar bei uns vielleicht mit den Stereotypen des klassischen „Kasperletheaters“) die Vorlage sind und Strawinsky mit dem Librettisten Alexander Benois die Vorlage schuf, greift „Der Zwerg“ auf das Kunstmärchen „Der Geburtstag der Infantin“ von Oscar Wilde zurück. Es ist sicherlich
auch das Märchenhafte, dass den Bogen hinüber zum Werk Strawinskys schlägt. Es sind in beiden Werken die vermeintlich hässlichen Gestalten, die vom Typus her phantastisch sind (der „Zwerg“ und die zum Leben erwachte Puppe), die aber an ihrer Umwelt zugrunde gehen und da eben wieder ganz real sind. Sowohl der Zwerg als auch Petruschka genügen nicht, ihnen wird böse mitgespielt und das Innere dem Äußeren untergeordnet. Erstmals wird Choreograph Richard Siegal mit seinem „Ballet of Difference“, das unlängst für den deutschen Theaterpreis „Faust“ nominiert war, an der Kölner Oper arbeiten. Die Tanzcompagnie steht wie kaum ein anderes großes Ensemble für Modernität und Virtuosität im Tanz.

Staatenhaus am Rheinpark, Saal 2

Rheinparkweg 1
50679 Köln

Linien 1, 3, 4, 9 bis Haltestelle Bf Deutz/Messe oder Bf Deutz/Lanxess Arena
Deutsche Bahn bis Köln Messe/Deutz

Bus 150 bis Haltestelle Im Rheinpark (dieser Bus fährt auch über den Deutzer Bahnhof)

Bus 250 / 260 bis Haltestelle Bf Deutz/Messeplatz

Der Opernbus:
Die Shuttlebusse fahren die Haltestellen "Bahnhof Deutz/Messe" (Ottoplatz, Bussteig C), "Bahnhof Deutz/Messeplatz" (Messeplatz, Bussteig D&E) und "Oper Köln im StaatenHaus" an. Die Haltestelle vor dem Staatenhaus wurde extra von der KVB für den neuen Opernbus eingerichtet.
Ab sofort wird der Opernbus diese Haltestellen jeweils ab 60 Minuten vor und bis 30 Minuten nach der Vorstellung (ausgenommen sind hierbei Vormittagsveranstaltungen) kostenlos als Shuttle-Service anfahren.

Dezember 2022

So
04.
Dez
Sonntag, 04. Dezember 2022 | 16:00 Uhr - 18:30 Uhr | Staatenhaus am Rheinpark, Saal 2

Der Zwerg / Petruschka

Oper in einem Akt von Alexander Zemlinsky / Burleske Szenen in vier Bildern von Igor Strawinsky

Oper

Der Zwerg / Petruschka | © Paul Leclaire
Di
06.
Dez
Dienstag, 06. Dezember 2022 | 19:30 Uhr - 22:00 Uhr | Staatenhaus am Rheinpark, Saal 2

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Oper in einem Akt von Alexander Zemlinsky / Burleske Szenen in vier Bildern von Igor Strawinsky

Oper

Der Zwerg / Petruschka | © Paul Leclaire
Do
08.
Dez
Donnerstag, 08. Dezember 2022 | 19:30 Uhr - 22:00 Uhr | Staatenhaus am Rheinpark, Saal 2

Der Zwerg / Petruschka

Oper in einem Akt von Alexander Zemlinsky / Burleske Szenen in vier Bildern von Igor Strawinsky

Oper

Der Zwerg / Petruschka | © Paul Leclaire
Sa
10.
Dez
Samstag, 10. Dezember 2022 | 19:30 Uhr - 22:00 Uhr | Staatenhaus am Rheinpark, Saal 2

Der Zwerg / Petruschka

Oper in einem Akt von Alexander Zemlinsky / Burleske Szenen in vier Bildern von Igor Strawinsky

Oper

Der Zwerg / Petruschka | © Paul Leclaire
Samstag, 10. Dezember 2022 | 19:30 Uhr - 22:00 Uhr | Staatenhaus am Rheinpark, Saal 2

Staatenhaus am Rheinpark, Saal 2

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