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Spektren. Farbe ist Programm
© Sophie Täuber-Arp

Spektren. Farbe ist Programm

Tagesfahrten | Bundeskunsthalle

Treffen: 10:00 Uhr
Abfahrt: 10:15 Uhr

Die von den acht Kuratorinnen der Bundeskunsthalle gemeinsam kuratierte Ausstellung soll dem Besucher erlauben, anhand von Kunstwerken die affektive und repräsentative Kraft der Farbe intuitiv zu erleben. Um der Komplexität des Themas gerecht zu werden, beschränkten sich die Kuratorinnen auf die Inszenierung von 50 Kunstwerken, berücksichtigten dabei aber durchaus die Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksformen: Fotographie, Film, Gemälde, Skulpturen, Architektur, Musik.

So wird anhand von Fotographien und Filmen Farbe als dramaturgisches Mittel thematisiert. Und wie Farbe als gestalterisches Mittel im architektonischen Umfeld wirkt, wird an der von Sophie Teuber-Arp ab 1926 neugestalteten Foyer-Bar des Straßburger Vergnügungszentrums Aubette expliziert; in dem als Teilkonstruktion aufgebauten Raum kann Wohnung auch als Kunstwerk, als von der damaligen Avantgarde angestrebte Synergie zwischen Architektur, Kunst und Design erahnt werden.

Dass die klassische Moderne die Farbe aus ihrem erzählerischen und beschreibenden Zusammen-hang befreite und ihr eine neue Autonomie verlieh, wird an der Kunst von Josef Albers gezeigt. Also dem Künstler, der aus Bottrop stammte, der in New York wirkte und der in seinen Werken wahrnehmungspsychologische Untersuchungen zur relativen Wirkung von Farbe anschaulich macht.

Zu sehen sind zudem Werke von Künstler*innen, die mit Farbe und Klang veränderbare Wahrnehmungserlebnisse entstehen lassen, die die Schönheit der Natur und die Individualität in der Gleichheit zum Ausdruck bringen oder die, im Gegensatz dazu, in einem überdimensionalen monochronen Stillleben die Vergänglichkeit aller Dinge herausstellen. Und nicht zuletzt sind Künstler*innen zu sehen, die Farbe verwenden, um Machtverhältnisse, Manipulation und Wirtschaftsinteressen zu thematisieren.

Die Ausstellungsarchitektur sei selbst ein Kunstwerk, so der dafür verantwortlich zeichnende britische Künstler Liam Gillick, das möglich macht, die kuratorische Vielstimmigkeit spontan zu erleben: Erkenntnisgewinn ist mithin garantiert.

Bundeskunsthalle

Friedrich-Ebert-Allee 4
53113 Bonn

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