Cookie Consent by Free Privacy Policy Generator website Niki de Saint Phalle | Theatergemeinde KÖLN | Ihr Weg zur Kultur

Niki de Saint Phalle

Ich heisse Nicolas | © Schirn-Museum

Schirn Kunsthalle Frankfurt

Programm

Samstag, 29. April 2023

Für Niki de Saint Phalle (29.10.1930 – 31.05.2002) gab es zum Werden einer Künstlerin keine Alternative. Ihre Kunst entwickelte sie aus der Verarbeitung ihrer Gefühle wie auch aus einer radikal feministischen Haltung heraus. Als Autodidaktin schuf sie ein facettenreiches Gesamtwerk, das sie zu einer der bekanntesten Künstlerin ihrer Generation machte.

Samstag, 29. April 2023

Paris war ihr Geburtsort. In New York ging sie zur Schule, heiratete heimlich mit 18, arbeitete als Fotomodell, wurde Mutter und kehrte 1952 nach Paris zurück, wo erste Gemälde entstanden und Arbeiten als Aktionskünstlerin folgten. Nach gescheiteter Ehe und psychischen Problemen widmete sie sich ganz der Kunst. Mit Jean Tinguely, den sie 1956 in Paris kennen lernte und 1971 heiratete, ging sie eine intensive Lebens- und Arbeitsgemeinschaft ein und beteiligte sich an vielen seiner Projekte.
Ab 1956 wurde sie mit Schießbildern bekannt. Sie bestückte große Leinwände mit plastischen Gipsreliefapplikationen (Monster, Tierköpfe, Puppen). Unter und auf der Oberfläche waren Beutel mit Farbe befestigt, die nach dem Beschuss mit einem Gewehr über die weiß getünchten Reliefs spritzten. Sie können als ironischer Seitenhieb auf die aktionistische, gestische Malerei und als ein Akt der Befreiung von allen Konventionen der Kunst verstanden werden. Diese Protestphase endete 1964.
Ein Jahr später entstanden die ersten „Nanas“ – bunte, poppig bemalte Frauenfiguren mit betont üppigen und runden Formen-, die seit den 70er und 80er Jahren großstädtische Plätze beleben. Mit dieser unbeschwert und heiter zur Schau gestellten Sinnlichkeit wird dem allgegenwärtigen Bild stilisierter Schönheit ein Spiegel vorgehalten. Von 1979 an entstand in der Toskana über fast zwei Jahrzehnte ein Skulpturengarten mit begehbaren Figuren, die dem Tarotspiel entlehnt sind. Zusammen mit Jean Tinguely verwirklichte sie zudem viele monumentale Skulpturenprojekte und Brunnenanlagen im öffentlichen Raum.

Samstag, 29. April 2023

Die große Ausstellung in der Schirn gibt Einblick in das vielseitige Schaffen dieser außergewöhnlichen Künstlerin, deren Kunst von einer transformatorischen Wirkungskraft zeugt, die sich in Malerei, Zeichnung, Assemblagen, Aktionen wie auch Theater, Film und Architektur entfaltete.

Leistungen

Fahrt im modernen Reisebus
Einführung während der Fahrt
Begleitung
Eintritt und professionelle Führung im Museum

Preise

Preis: :
EUR 78.00

Veranstalter

Theatergemeinde Köln

Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung.

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