Cookie Consent by Free Privacy Policy Generator website Die Orestie | Theater im Bauturm | Theatergemeinde KÖLN | Ihr Weg zur Kultur

Die Orestie | Theater im Bauturm

von Aichylos „Die Orestie“ ist ein weiteres Beispiel dafür, dass das Theater im Bauturm immer für eine Überraschung gut ist und sich auf neuen, ungeahnten, manchmal ungewohnten Pfaden bewegt.

Das Stück von Aichylos präsentieren Fiona Metscher und Mario Neumann in der Nachdichtung und szenischen Bearbeitung von Walter Jens. Der Stoff aus der Antike ist stark zusammengekürzt und auf das Wesentliche reduziert. Kann man den beiden Schauspielern und der Geschichte trotzdem folgen? Auf jeden Fall. Doch erfordert nicht nur die gekürzte Fassung, sondern auch die verschiedenen Rollen, in die die Protagonisten schlüpfen, Aufmerksamkeit und Konzentration. Das Bühnenbild ist dunkel, die Figuren hüllen sich in Schwarz. Diese Düsternis spiegelt sich in der vermittelten Stimmung wider. Selbst fröhliche Ereignisse werden von einer gewissen Traurigkeit verschluckt. Metscher und Neumann werfen sich die akustischen Bälle zu, bauen aufeinander auf, prallen aneinander ab. Ihr Können ist die Grundlage dafür, dass diese Umsetzung der Tetralogie so fesselnd ist.

Es scheiden sich die Geister oder Götter an Recht, Unrecht und Gerechtigkeit. Antiker Stoff, antikes Drama, die berühmte Familientragödie des Hauses Atreus in neuem, schwarzen, äußerst ansehnlichem Kleid.

RJ

Diese Rezension bezieht sich auf die filmische Umsetzung des Stückes. Zur neuen Saison 21/22 wird das Stück wieder live zu sehen sein.

Donnerstag, 08. Juli 2021 | Kritiken

Die Orestie | Theater im Bauturm | © Laura Thomas

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