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Idomeneo
© Sandra Then
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Idomeneo

Dramma per musica in drei Akten Libretto von Giambattista Varesco

Oper | Wolfgang Amadeus Mozart | Staatenhaus am Rheinpark, Saal 2

Liegt unser Schicksal in den Händen der Götter?

Musik: Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Text: Giambattista Varesco (1735 – 1805)


Musikalische Leitung: Rubén Dubrovsky
Inszenierung: Floris Visser
Bühne: Frank Philipp Schlössmann
Kostüme: Gideon Davey
Choreografie: Pim Veulings
Licht: Alex Brok
Chorleitung: Rustam Samedov
Dramaturgie: Stephan Steinmetz


Personen:

Idomeneo
Idamante
Elektra
Ilia
Arbace
Gran Sacerdote
La Voce

Chor der Oper Köln
Gürzenich-Orchester Köln

Handlung:

Erster Akt
Idamante, Idomeneos Sohn, liebt Ilia, die gefangene trojanische Königstochter. Nach dem trojanischen Krieg will Idomeneo in seine Heimat Kreta zurückkehren. Idamante, den er seit seiner Kindheit nicht mehr gesehen hat, schenkt vor Freude darüber den gefangenen Trojanern die Freiheit. Elekra, die Zuflucht in Kreta gefunden hat, hat sich ebenfalls in Idamante verliebt. Bei der Heimkehr zerschellt Idomeneos Schiff in einem Sturm an der Küste. Wenn er gerettet werde, so gelobt er Poseidon, wolle er den ersten Menschen, der ihm begegnet, opfern. Zu seinem Entsetzen begrüßt ihn als erster sein Sohn Idamante. Idamante versteht nicht, warum der Vater ihm aus dem Weg geht und ihm keine Liebe entgegen bringt.

Zweiter Akt
Arbace weiß als einziger von Idomeneos Gelübde und rät dem König, Idamante mit Elektra nach Argon zu schicken, um so die zu erwartende Rache Poseidons zu umgehen. Doch das zur Abfahrt bereite Schiff wird vom zürnenden Meeresgott vernichtet. Ein fürchterliches Ungeheuer entsteigt den Fluten und will die Kreter vernichten.

Dritter Akt
Ilia, die ebenfalls Idamante liebt, klagt ihr Leid. Idamante kommt hinzu und verkündet ihr, dass er sich im Kampf gegen das Ungeheuer opfern wolle. Daraufhin will Ilia den Tod mit ihm teilen. Idamante kann zwar das Ungeheuer besiegen; doch Idomeneo fürchtet jetzt erst recht die Rache Poseidons. Damit die Kreter endgültig vom Leiden befreit werden, gibt Idomeneo auf Drängen der Priester sein Geheimnis preis. Somit muss Idamante sterben. Doch als der Dolch gegen ihn erhoben wird, wirft sich Ilia dazwischen. Ihre selbstlose Liebe stimmt den zürnenden Poseidon milde. Ein Orakel verkündet, Idomeneos Schuld sei gesühnt. Sein Sohn und Ilia sollen statt seiner den Thron besteigen.

Zum Werk
Anfänglich fühlte sich Mozart mehr zur heroischen Oper (opera seria) als zur Musikkomödie (opera buffa) hingezogen. So kam es ihm recht, dass er 8 Jahre nach seinem letzten Seria- Drama (Lucio Silla) einen Kompositionsauftrag (1780/1781) vom kurfürstlichen Hof in München erhielt: Idomeneo. Vater Mozart ahnte, dass der Stoff „wegen der sogenannten Populare“ nicht das Rechte für die Bühne sei. Mozart meinte daraufhin, dass seine Musik es schon schaffen werde; sie sei „für aller Gattung Leute, ausgenommen für lange Ohren“. Leider behielt der Vater recht. Das Werk blieb trotz der herrlichen Musik ein Stiefkind der Bühnen. Vielleicht lag es auch daran, dass üblicherweise eine opera seria 25 Gesangsnummern beinhaltete, wovon ca. 22 auf Arien entfielen. Bei Idomeneo befinden sich nur 15 Arien, dafür aber 8 gewichtige Chorsätze, 1 Duett, 1 Terzett, 1 Quartett und 3 Märsche. Aus musikalischer Sicht war die knappste( in Sonatenform) gehaltene Ouvertüre, die Mozart geschrieben hat, schon damals ein großer Wurf. Bei den Gesangspartien dominieren die beiden Frauenstimmen. So sind zu erwähnen auf der einen Seite Ilia mit ihren zarten und innigen Arien und auf der anderen Seite die von flammender Leidenschaft durchbohrte Elektra. Unter den Ensemblenummern tritt das Es-Dur-Quartett im 3. Akt besonders hervor. Es schöpft die seelische und dramatische Situation voll aus.

Zur Inszenierung
Idomeneo kehrt vom trojanischen Krieg nach Kreta zurück. Als Anführer seines Heeres hat er in kriegerischen Auseinandersetzungen viel Leid gesehen, aber auch vermutlich viel Schuld auf sich geladen. Er gerät in einen Sturm und, um mit heiler Haut diesen zu überstehen, gelobt er Poseidon, er wolle den ersten Menschen, der ihm begegnet, opfern. Dieser Schwur zieht weiteres Unheil an sich, denn die Tragik besteht darin, dass er zuerst seinen Sohn Idamante trifft. In dieser griechischen Mythologie fügt sich ein Trauma zum andern. Auch Elektra hat Schuld auf sich geladen. Sie war Tochter von Agamemnon und Klytämnestra. Agamemnon, aus dem trojanischen Krieg heimgekehrt, wurde von Klytämnestra und deren Liebhaber Ägisth im Bad erschlagen. Diesen Mord rächten Elektra und ihr Bruder Orest, indem sie Klytemnästra töteten. Damit rücken für eine Inszenierung die Prüfungen der Menschen in den Vordergrund. Ein Vergleich zur Zauberflöte ist naheliegend. Standen noch Krieg, Schuld und Rache bei Idomeneo und Elektra im Vordergrund, so sind Idamante und Ilia die Generation, die ohne die Schatten der Väter in Frieden und Liebe leben möchte.





Staatenhaus am Rheinpark, Saal 2

Rheinparkweg 1
50679 Köln

Linien 1, 3, 4, 9 bis Haltestelle Bf Deutz/Messe oder Bf Deutz/Lanxess Arena
Deutsche Bahn bis Köln Messe/Deutz

Bus 150 bis Haltestelle Im Rheinpark (dieser Bus fährt auch über den Deutzer Bahnhof)

Bus 250 / 260 bis Haltestelle Bf Deutz/Messeplatz

Der Opernbus:
Die Shuttlebusse fahren die Haltestellen "Bahnhof Deutz/Messe" (Ottoplatz, Bussteig C), "Bahnhof Deutz/Messeplatz" (Messeplatz, Bussteig D&E) und "Oper Köln im StaatenHaus" an. Die Haltestelle vor dem Staatenhaus wurde extra von der KVB für den neuen Opernbus eingerichtet.
Ab sofort wird der Opernbus diese Haltestellen jeweils ab 60 Minuten vor und bis 30 Minuten nach der Vorstellung (ausgenommen sind hierbei Vormittagsveranstaltungen) kostenlos als Shuttle-Service anfahren.

März 2024

Sa
02.
Mär
Samstag, 02. März 2024 | 19:00 Uhr | Staatenhaus am Rheinpark, Saal 2

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Dramma per musica in drei Akten Libretto von Giambattista Varesco

Oper | Wolfgang Amadeus Mozart

Liegt unser Schicksal in den Händen der Götter?

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Mär
Freitag, 08. März 2024 | 19:00 Uhr | Staatenhaus am Rheinpark, Saal 2

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Oper | Wolfgang Amadeus Mozart

Liegt unser Schicksal in den Händen der Götter?

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Mär
Sonntag, 10. März 2024 | 16:00 Uhr | Staatenhaus am Rheinpark, Saal 2

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Sonntag, 10. März 2024 | 16:00 Uhr | Staatenhaus am Rheinpark, Saal 2

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Mittwoch, 13. März 2024 | 19:00 Uhr | Staatenhaus am Rheinpark, Saal 2

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