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DON GIOVANNI | Staatenhaus

Sechs Jahre nach der spannenden Laufenberg-Inszenierung von "Don Giovanni" gibt es schon wieder eine Produktion, Wunsch des Dirigenten Francois-Xavier Roth. Durch ihn wird der Abend aber tatsächlich faszinierend, musikalisch jedenfalls.

Alleine die Wahl seiner Tempi befördert den dramatischen Atem der Musik. Visuell prägend bei Emmanuelle Bastet (Regie) sind die vielen beweglichen Gitterwände (Tim Northam), welche möglicherweise einen klaustrophobischen Eindruck vermitteln sollen. Während der gesamten Aufführung klettert Giovanni auf ihnen herum, beobachtet die Vorgänge. Ob er das Geschehen rekapitulierend an sich vorbei ziehen lässt? Auf der Bühne ist Winter - und Eiseskälte in Giovannis Seele? Frau Bastet verschlüsselt mehr, als dass sie Fragen beantwortet und schlüssige Deutungen bietet. Die Sängerwahl stimmt zufrieden: ein Mix von Ensemble und ausgewählten Gästen, wobei einige in ihren Partien sogar debütieren. Julien Behr soll pars pro toto hervorgehoben sein, weil er bei aller Lyrik des Singens dem Ottavio stärkere maskuline Konturen als üblich mitgibt. In dieser Aufwertung darf man sogar einen Verdienst der Regie sehen. In der Titelpartie überzeugend: Jean-Sébastien Bou. Bei den Damen gefällt Aoife Miskelly (Zerlina) besonders.
CZ

Mittwoch, 23. März 2016 | Kritiken

Don Giovanni | Staatenhaus | © Bernd Uhlig

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