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Oper und Opulenz

Das Urania Theater entführt nach Venedig


Oper und Varieté - passt das überhaupt zusammen? Aber klar doch! Dies bewies Bettina Monatazem bereits vor einiger Zeit mit einer der ersten Varieté-Produktionen "Solavento". Nun entführt uns das Theater ins "wässrige" Italien - natürlich nach Venedig - zum schillernden Maskenball. Und dieses Mal legen die Damen vom Urania Theater noch eine Schippe drauf: Ein eigens gegründeter Chor, der das Gesangsquartett mit viel Freude unterstützt. Und eine opulente Kostümpracht, wie sie in Köln abseits von Karneval selten zu sehen ist! (Übrigens war es ein venezianischer Maskenball der Roten Funken, der die Theaterleiterin zu dieser Produktion inspirierte). Man könnte stundenlang über diese wunderschönen Kostüme schwärmen und jedes Detail dieser wunderschönen Kreationen von Andre Lucas (Atelier Maria Lucas) erwähnen. Aber machen Sie sich selbst ein Bild!

Das Artistik-Programm variiert dieses Mal zwischen leisen Tönen wie dem Seifenblasen-Künstler Oleksij Sherbluik und unglaublich spektakulären Nummern wie dem "Meister der Beweglichkeit" David Meraz - ein wahres Fest! Neben wunderschönen Gesangsnummern des Ensembles sei auch ganz besonders die grandiose Performance von Schauspielerin und Theater-Co-Leiterin Rosa-Halina Dahm zu erwähnen. Ihre "Dame" (die dringend einen Namen braucht!) ist eine Clownin mit Klasse, die das Publikum mit nur einer Geste zu bezaubern weiß und einfach herrlich schön und lustig anzusehen ist.

"Maskenball in Venedig" ist unser Tipp für eine Auszeit vom Alltag! Wenn Sie einen stressigen Tag hatten, ist ein Besuch dort genau das Richtige.

Manuela Jakobs

Mittwoch, 10. September 2025 | Kritiken

Maskenball in Venedig | © Roland Breitschuh

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