Cookie Consent by Free Privacy Policy Generator website Neugier auf… Musikalische Begegnungen | Theatergemeinde KÖLN | Ihr Weg zur Kultur

Neugier auf… Musikalische Begegnungen

Die Konzert-Kolumne von Sebastian Jacobs



Musik ist Kommunikation, ist Zusammenkunft, ist Begegnung – für diejenigen, die musizieren, für diejenigen die zuhören und auch Komponisten begegnen sich in gewisser Weise in den Programmen. In den kommenden Wochen stehen neben vielen weiteren vier besonders erwähnenswerte musikalische Begegnungen in der Kölner Philharmonie auf dem Programm. Am 14. Dezember musiziert die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen Schuberts fünfte und sechs Symphonie. Der junge Romantiker Schubert begegnet hier Richard Strauss, doch nicht etwa mit einem der bekannten großen, spätromantischen Werke, sondern das viel zu selten zu hörende Violinkonzert op.8 steht auf dem Programm und lässt beide Komponisten auf interessante Art und Weise einander begegnen.
Eine Begegnung der ganz anderen Art erleben die Zuhörer am 11. Januar, wenn das Kammerorchester Basel unter dem Titel „Baroque & Beatles“ eine auf den ersten Blick sehr ungewöhnliche Kombination aufs Programm setzt – klassische barocke Kompositionen werden mit barockisierten Interpretationen der Evergreens der Beatles kombiniert. Ein Konzert, das mit einem Augenzwinkern ganz unterschiedliche Musik gegenüberstellt. Ein Garant für höchste musikalische Qualität sind die Ausführenden, denn niemand Geringeres als das Kammerorchester Basel nimmt sich dieser musikalischen Begegnung an.
Nur fünf Tage später, am 16. Januar, begegnen sich mit Kit Armstrong und Michael Wollny zwei herausragende Künstlerpersönlichkeiten und verbunden mit diesen auch ganz verschiedene Genres. Kit Armstrong gehört zu den gefragtesten klassischen Pianisten dieser Tage, brilliert in Soloabenden genau wie an der Seite der namhaftesten Orchester. Michael Wollny gehört wiederum zu den gefragtesten Jazzpianisten und ist auf den Bühnen in der ganzen Welt zu Hause. Beide Künstler treffen sich mit ihrem Instrument und improvisieren: Über klassische Stücke, über Jazzstandards. Es entsteht ein kreativer Dialog ohne Worte – eine Begegnung der besonderen Art.
Last but not least kommt es zu einer ganz eigenen familiären Begegnung: Der Name Prégardien ist mit gleich zwei bemerkenswerten Tenören verbunden. Julian Prégardien stieg in die Fußstapfen seines Vaters, Christoph, und gehört heute zu den vielleicht namhaftesten Tenören auf Opernbühnen und in Konzertsälen. Dass beide Prégardiens zusammen auftreten ist schon besonders, aber wie besonders wird dieser Abend erst durch das Programm? Denn auch hier begegnen sich Vater und Sohn, und so sind Werke aus den großen Opern von Wolfgang Amadeus Mozart, aber auch Stücke von dessen Sohn Franz Xaver Mozart zu hören und lassen diese musikalische Begegnung zu einem ganz besonderen Konzert werden.

Übrigens: Warum begegnen Sie nicht mal wieder lieben Freunden oder Verwandten im Konzert? Konzertkarten sind ein großartiges Weihnachtsgeschenk…

Sebastian Jacobs

Mittwoch, 10. Dezember 2025 | Kritiken

Klavierspiel | © Adobe Stock

Februar 2026

Mo.
02.
Feb
Montag, 02. Februar 2026 | 20:00 Uhr | Kölner Philharmonie

Freiburger Barockorchester

Vater und Sohn

Konzert | Franz Xaver Mozart & Wolfgang Amadeus Mozart

Julian Prégardien | © Chris Gonz
Julian Prégardien | © Chris Gonz

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