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Zurück im Haus!

Die Oper Köln | Saison 2026/28


Endlich zurück am Offenbachplatz! Wie lange haben wir darauf warten müssen? Ja, lange. Und nun ist es soweit und die Oper heißt uns mit einem beeindruckenden Spielplan wieder in ihren heiligen Hallen willkommen, der an die großen Zeiten des Hauses anknüpfen will. Den Auftakt bildet am 27. September 2026 Richard Strauss’ „Der Rosenkavalier“. Im Zentrum stehen die Feldmarschallin, Octavian und Baron Ochs – Figuren, die zwischen Melancholie und Komik die Vielschichtigkeit menschlicher Beziehungen ausloten und wenn die Feldmarschallin konstatiert „Die Zeit ist ein sonderbar‘ Ding“ – wer weiß das besser als die Opernfreunde, die auf die Wiedereröffnung ihres Hauses gewartet haben?

Ein deutlicher Kontrast folgt im November mit Alessandro Scarlattis „Kain und Abel“. Das barocke Drama über Neid und Schuld wird in einer bildgewaltigen und opulenten Produktion zu erleben sein. Ebenfalls im November steht mit „Hoffmanns Erzählungen“ ein Werk auf dem Spielplan, das Kunst und Fantasie zu einer tragikomischen Reise verbindet und man mag sich erinnern: Diese Produktion sollte bereits vor Jahren das Haus am Offenbachplatz wiedereröffnen.

Zum Jahresbeginn 2027 rückt mit „La piccola cubana“ ein selten gespieltes Werk von Hans Werner Henze in den Fokus, das sich mit dem Verhältnis von Kunst und Gesellschaft auseinandersetzt

Mit „Die verkaufte Braut“ kehrt im Februar ein Klassiker der komischen Oper zurück. Die Inszenierung betont Themen wie Selbstbestimmung und gesellschaftliche Zwänge. Im April wird der „Ring des Nibelungen“ mit „Siegfried“ fortgesetzt und in eine moderne, teils digitale Erzählwelt überführt.

Der Mai steht im Zeichen großer Gefühle und Abgründe und damit kommt eine der ganz großen Opern Verdis endlich wieder auf die Kölner Bühne: „Macbeth“ beleuchtet Macht und Schuld als psychologisches Drama. Im Juni folgt mit „Madama Butterfly“ die bewegende Geschichte über enttäuschte Hoffnungen und fremde Kulturen in der himmlischen Musik Puccinis. Den Abschluss der Saison bildet im Juli „Dido und Aeneas“ als spartenübergreifendes Projekt zwischen Oper und Tanz in der bemerkenswerten Lesart von Sasha Waltz.

Ergänzt wird der Spielplan durch zahlreiche Wiederaufnahmen bekannter Werke, die von klassischem Repertoire bis zum Musical reichen. Insgesamt präsentiert die Oper Köln eine vielseitige Saison die Lust macht sich Bekanntes und Neues anzuschauen und endlich wieder „zu Hause“ am Offenbachplatz anzukommen.

Sebastian Jacobs

Montag, 30. März 2026 | Kritiken

Opernhaus Köln | © Elke Wetzig | Lizenz: Creative Commons

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