¿Qué pasa en la Mancha? | Schauspiel Köln
nach Miguel Cervantes
Was ist denn in La Mancha passiert? So genau weiß man das nach dem Schauen dieses Stückes nicht. Es gibt ein paar Urlauber, einen Betreiber einer Bodega, einen Don Quijote aus uralten Zeiten und einen aus dem Fernsehen. Der treue Gefährt Sancho Panza taucht auch auf. Und es gibt ein großes Skelett eines Dinosauriers. Verwirrend ist es schon. Aber genau das macht Spaß. Der Untertitel heißt ja auch „frei nach Don Quijote von Miguel Cervantes“. Ist es ein (oder zwei?) Ritter trauriger Gestalt, der auf der Bühne erscheint? Ja und Nein. Vielmehr ist es eine Parodie über das Benehmen der Deutschen, wenn sie in den Urlaub fahren. Eigentlich wissen sie schon alles und brauchen die „San Miguel Tour“ gar nicht. Aber es ist doch schön, damit sie, wieder zu Hause, damit angeben können. Nicht gesagt, aber wahrscheinlich getan. So ist es auch eine Anlehnung an die Erlebnisse des Ritters. Dinge sehen, die nicht da sind, einem Traum, einer Liebe hinterher jagen, die es nicht gibt. Bastian Reiber und sein Ensemble spielen mit Fiktion und Wirklichkeit, mit Raum und Zeit und Dimension. Dabei ist es amüsant, heldenhaft und ein wenig traurig. So wie die Vorlage des Stücks. Leere gibt es nicht. Nur viel Raum zum Fantasieren, Erschaffen und Spielen.
Rebecca Jungbluth
Dienstag, 19. Mai 2026 | Kritiken
Mai 2026
Qué pasa en la Mancha?
frei nach „Don Quijote“
Schauspiel | nach Miguel de Cervantes
Lade...
Was suchen Sie?
Sie suchen eine bestimmte Veranstaltung?
Sie suchen bestimmte Angebote der Theatergemeinde KÖLN
Login
Lade...