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Lea Goldberg

Die Schlossherrin

Eine dramatische Episode in drei Akten

Schauspiel

Inhalt


1947: Ein Unwetter zwingt den Schlossherrn, zwei Fremde in seinem zum Museum umfunktionierten Schloss aufzunehmen.
Michael und Dora sind beide zwei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges aus Israel zurückgekommen. Der Bibliothekar Michael ist auf der Suche nach den von den Nazis aus jüdischen Bibliotheken in Deutschland geraubten Bücher, um sie in die Nationalbibliothek in Jerusalem zu überführen. Die Fürsorgerin Dora arbeitet für die Kinder- und Jugend-Alija und ist in ihrer alten Heimat auf der Suche nach jüdischen Kindern, die entkommen konnten und den Krieg überlebt haben.

Im Laufe des Abends und den zwischen den dreien geführten Gesprächen stellt sich heraus, dass der Schlossherr der berühmte Graf ist, der zuließ, dass die von ihm verhassten Nazis in seinem Schloss ihr Hauptquartier errichteten, er jedoch diese Lage ausnutzte, um dem Widerstand alle verfügbaren Informationen zur Verfügung zu stellen. Zufällig entdecken Michael und Dora, dass dort ein junges Mädchen versteckt wird. Der Schlossherr hat sie auf der Flucht vor den Nazis aufgenommen, während ihre Familie abtransportiert und ermordet wurde. Er hat aber auch nach Ende des Krieges die junge Frau in dem Glauben gelassen, dass der Krieg nicht zu Ende sei und sie nach wie vor in höchster Gefahr schwebe. Also lebt sie weiter in ihrem Versteck – ohne Tageslicht oder frische Luft. Michael und Dora versuchen ihr zu erklären, dass der Krieg vorüber und sie frei sei, ein normales Leben zu führen. Wird Lena den Fremden glauben, und den Schlossherrn verlassen, der sie behalten will?

Lea Goldberg. geboren am 29. Mai 1911 in Königsberg, war eine bedeutende hebräische Schriftstellerin, Lyrikerin, Sprachwissenschaftlerin und Literaturkritikerin. Sie gehörte zu den führenden Intellektuellen Israels ihrer Zeit. Die ersten Jahre ihrer Kindheit verbrachte sie in Russland. Von dort kehrte sie nach der russischen Revolution zurück und verbrachte ihre Jugend in Kaunas (Litauen), wo sie nach Abschluss der Schule zu studieren begann. Sie studierte semitische Sprachen, Geschichte und Pädagogik. Nach einem Studienaufenthalt in Berlin promovierte sie 1933 an der Universität Bonn.
1935 wanderte sie nach Tel Aviv im Völkerbundsmandat für Palästina ein, wo sie als literarische Beraterin des Nationaltheaters Habima arbeitete. Außerdem wurde sie Mitarbeiterin der Verlagsgesellschaft Sifriyat Po'alim sowie der Zeitungen Haaretz, Davar und Al Ha-Mishmar. Sie gehörte auch zur Shlonsky Gruppe, einem Zusammenschluss zeitgenössischer israelischer Dichter um Avraham Shlonsky.
Später wurde sie eine vielseitige Autorin, die sowohl Lyrik, Literaturkritiken, Kinderbücher, aber auch Prosa für Erwachsene verfasste. Sie sprach sieben Sprachen und übersetzte, neben ihrer eigenen literarischen Tätigkeit, zahlreiche Werke europäischer Autoren ins Hebräische. 1952 begründete sie die Abteilung für für vergleichende Literaturwissenschaften an der Hebräischen Universität Jerusalem, wo sie bis zu ihrem Tod 1970 lehrte.

Genre:
Schauspiel

Tickets & Termine

Mai 2026

Di.
19.
Mai
Dienstag, 19. Mai 2026 | 19:30 Uhr | Volksbühne am Rudolfplatz

Die Schlossherrin

Eine dramatische Episode in drei Akten

Schauspiel | Lea Goldberg

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