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Seit Jakob | Kölner Künstler:innen Theater

Eine Produktion von Zwo plus X Theaterproduktion


Bruder und Schwester zu sein heißt nicht immer, dass man auf derselben Wellenlänge liegt. So auch bei den namenlosen Geschwistern des Stückes "Seit Jakob" von Emil Kaschka, das kürzlich im Kölner Künstler:innen Theater Premiere feierte. Unterschiedlicher könnten die beiden nicht sein: Sie karriereorientiert mit stetem Blick nach vorne, der große Bruder ein Träumer und Dauer-Student mit halbgaren Ideen. Zwei Jahre herrschte Funkstille, nachdem ein tragisches Ereignis beide entzweite. Notgedrungen treffen sie sich wieder, denn es stehen wichtige Entscheidungen an: Ihr Vater ist an Parkinson erkrankt und lehnt fremde Hilfe ab. Einzig seine Kinder sollen ihn pflegen. Doch wer von beiden soll den bisherigen Lebensweg aufgeben und sich um den Vater kümmern? Während des Gesprächs kommen immer mehr Schatten ans Tageslicht, die bislang die Verbindung der beiden getrübt haben. Bis endlich zur Sprache kommt, dass jemand in dieser Konstellation fehlt...

So düster sich die Beschreibung auch anhört, ist das Stück doch in vielen Teilen wirklich witzig und anrührend. Die verschiedenen Lebensstile der beiden prallen ungefiltert aufeinander und sorgen für amüsante Situationen und muntere Klischees. Spätestens als die Karten offen auf dem Tisch liegen, spürt man die Wärme, die immer noch zwischen den Geschwistern herrscht, und das große Bedürfnis, sich wieder einander anzunähern. Ein anrührendes Stück Theater über Menschlichkeit. Sie werden danach Ihre Geschwister anrufen wollen!

Manuela Jakobs

Dienstag, 16. September 2025 | Kritiken

Seit Jakob | © Zwo plus X Theaterroduktion

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