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Richard Wagner
Zweiter Tag des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen"
Ein digitales Adventure-Game auf der Suche nach dem Ring
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Ein junger Held betritt eine Welt voller Gefahren – ohne Furcht, ohne Wissen um seine Herkunft, nur mit einem zerbrochenen Schwert als letztem Vermächtnis seines Vaters. Siegfried wächst fernab der Menschen auf, erzogen vom listigen Zwerg Mime. Als es ihm gelingt, das zerbrochene Schwert Nothung neu zu schmieden, wird Siegfried zum Schicksalshelden: Er tötet den Drachen Fafner, erringt den mächtigen Ring und trinkt vom Blut des Ungeheuers. Dieses verleiht ihm eine außergewöhnliche Gabe – er versteht fortan die Sprache der Vögel. Von ihnen erfährt er von Brünnhilde, die von Wotan in einen tiefen Schlaf versetzt wurde. Um sie zu erreichen, muss Siegfried durch einen lodernden Feuerkreis schreiten – eine Prüfung, die nur ein wahrhaft Furchtloser bestehen kann.
Im dritten Teil seiner monumentalen RING-Tetralogie verwendet Richard Wagner märchenhafte Motive. Spuren aus dem Grimm’schen Märchen „Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“ sind ebenso erkennbar wie klassische Märchenfiguren: der verschlagene Zwerg Mime, der drachentötende Held Siegfried und der geheimnisvolle Waldvogel. Gerade durch diese Fülle an märchenhafter Symbolik ist SIEGFRIED vielleicht der fantasievollste und spielerischste Teil des Opernzyklus. Die Musik ist geprägt von einer lichten, erzählerischen Klangsprache, die sich deutlich von der düsteren Dramatik der vorhergehenden Teile unterscheidet.
Richard Wagner begann mit der Komposition von SIEGFRIED im Jahr 1856. Mitten im zweiten Aufzug folgte jedoch eine siebenjährige Unterbrechung, in der er zwei seiner wohl bedeutendsten Opern komponierte: TRISTAN UND ISOLDE und DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG. Erst 1869 nahm Wagner die Arbeit an SIEGFRIED wieder auf. Die Uraufführung fand am 16. August 1876 im Rahmen der ersten Bayreuther Festspiele statt.
Nach dem erfolgreichen RING-Auftakt des RHEINGOLDS und der spektakulären Fortsetzung der WALKÜRE entführt Regisseur Paul-Georg Dittrich mit SIEGFRIED in ein virtuelles Metaversum der Zukunft, in dem es keine Grenzen mehr gibt. Ein digitales Adventure-Game auf der Suche nach dem Ring, um den sich auch zwei altbekannte Rivalen messen: Alberich und Wotan.
Musikalische Leitung: Felix Bender
Inszenierung: Paul-Georg Dittrich
Bühne: Pia Dederichs / Lena Schmid
Kostüme: Mona Ulrich
Licht: Andreas Grüter
Dramaturgie: Stephan Steinmetz
Genre:
Oper
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Ein digitales Adventure-Game auf der Suche nach dem Ring
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