Cookie Consent by Free Privacy Policy Generator website Eine Karriere zwischen Schauspiel und Gesang | Theatergemeinde KÖLN | Ihr Weg zur Kultur

Eine Karriere zwischen Schauspiel und Gesang

Interview mit der PUCK-Gewinnerin Paula Götz


Im Dezember 2025 hat Paula Götz den PUCK, den Preis für die beste Nachwuchsschauspielerin, gewonnen. Der Preis wird alljährlich von der Theatergemeinde Köln vergeben. Die 32-jährige ist Absolventin der Schauspielschule Der Keller. Nach kurzem Suchen sitzen die sympathische Berlinerin und ich in einem Café im Agnesviertel.

Rheinkultur (RK): Hallo Paula, schön, dass du da bist.

Paula Götz (PG): Hallo.

RK: Nochmal herzlichen Glückwunsch zum Gewinn des PUCK.

PG: Vielen Dank

RK: Wie geht's dir?

PG: Mir geht's sehr gut. Es kommt mir jetzt schon wieder sehr lange her vor. Immer noch viel zu tun, ein bisschen Endjahresstress. Aber an sich geht es mir gut.

RK: Wann hast du zum ersten Mal vom PUCK gehört?

PG: Wahrscheinlich so vor drei Jahren mit dem Beginn meiner Schauspielausbildung. Davor kannte ich ihn nicht.

RK: Und dann war das ein Preis, den du dir vorstellen konntest zu gewinnen?

PG: Natürlich ist es - wenn man weiß, dass es ein Preis ist, den man in der Schule thematisiert - etwas, worüber man sich freuen würde. Es ist eine große Anerkennung für einen selber aber auch für die Schule. Das ist etwas, dass ich mir gewünscht habe. Aber ich dachte nicht, den Preis gewinne ich auf jeden Fall.

RK: Wann wusstest du, dass du Schauspielerin werden möchtest? Oder besser gesagt: Wann wusstest du, dass du Schauspiel noch dazu machen möchtest?

PG: Ich glaube, ich hatte schon als Kind den Wunsch Schauspielerin zu werden oder die Vorstellung davon. Dann habe ich in meiner Jugend erst einmal die Gesangsrichtung eingeschlagen. Als ich angefangen habe, mich an den Hochschulen zu bewerben, habe ich mich parallel für beides beworben. Ich war zwischen klassischem Gesang und Schauspiel immer ein bisschen hin- und hergerissen, Ich habe dann so eine komplette Runde an Bewerbungen mitgemacht und an der Gesangshochschule in Dresden hat es geklappt. Da habe ich mich entschlossen, mich nicht mehr beim Schauspiel zu bewerben, sondern habe es als ein Zeichen gesehen und bin erst einmal den Gesangsweg weitergegangen.

RK: Aber dann hast du gemerkt, Schauspiel lässt dich nicht los?

PG: Ja, auf jeden Fall. Während meines Masters in Operngesang habe ich meine Schauspielausbildung am Keller angefangen.

RK: Wie würdest du deine Balance zwischen Gesang und Schauspiel beschreiben?

PG: Es ist immer wieder so ein hin und her. Ich habe ja irgendwann gedacht, ich möchte unbedingt auf die Opernbühne. Das hat sich komplett verändert. Im Augenblick ist das Gewicht bei Schauspiel mit Gesang und nicht Gesang mit Schauspiel. Und es ist auch nicht mehr Oper, sondern... also „Marlene Piaf“ ist ja auch eine ganz andere Art zu singen. Zu experimentieren, neue Techniken für mich zu erarbeiten, das finde ich gerade viel spannender.

RK: Gibt es einen Ort oder ein Theater, wo du gerne einmal spielen würdest?

PG: Wenn ich mir das so wünschen könnte, dann würde ich gerne in einem großen Theater ein Solo-Programm machen.

RK: Spannend. Ich danke dir für das Gespräch.

PG: Danke dir auf jeden Fall.


Das Gespräch führte Rebecca Jungbluth

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