Zurück am Offenbachplatz: Die neue Spielzeit am Schauspiel Köln
Es ist kaum zu glauben, aber am 25.9. eröffnet die Regiearbeit von Intendant Kay Voges das neue Schauspielhaus. „In bester Lage“ ist eine Komödie über das Trauerspiel im Eigentum von den Autoren Kristof Magnusson und Gunnar Klack und gehört zu dem Schwerpunkt „Komödien mit Tiefgang“. Ebenfalls dazu zählt „Der Zauderberg“ von Peter Licht und SE Struck, das am 5.6. die Saison beschließt. Regie führt Bastian Reiber.
Der Fokus „Theater und Journalismus“ beinhaltet „Die Deutsche Bahn AG“ (9.10.) von Autor und Regisseur Calle Fuhr. Er und Traudl Bünger nehmen sich im Kleinen Haus dem größten Steuerdiebstahl in der Geschichte der Bundesrepublik an. „Der Tag, an dem ich Cum/Ex verstand“ hat am 4.6. Premiere.
Zu den (modernen) Klassikern gehören kommende Saison das Drama „Kaspar“ von Peter Handke (31.10.). Am 29.1. folgt „Antigone“ nach Sophokles in der Bearbeitung von Roland Schimmelpfennig in der Regie von Lies Pauwels. Schon vorher, am 27.9., ist Werk „Tag und Nacht“ von Schimmelpfennig zu sehen. Es gehört zu den drei neuen Dramen, die in der Spielzeit zu sehen sind. Lily Sykes übernimmt die Regie. Nach dem Riesenerfolg von „Prima Facie“ ist in der dieser Saison das neue Stück von Suzie Miller, „Inter Alia“ (15.4.) zu sehen. Regisseurin Jorinde Dröse und Schauspielerin Claude De Demo setzen nach „#Motherfuckinghood“ ihre Zusammenarbeit fort. Das letzte der neuen Dramen ist „Romans“ von Alice Birch. Sebastian Nübling inszeniert die deutschsprachige Erstaufführung im März im Depot 2.
Am 8.5. hat „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ von Viola Köster und Kay Voges Premiere. Letzterer übernimmt auch die Regie in dem Werk über „Deutsche Mythen und Abgründe“.
Die Stücke für ein junges Publikum sind dieses Mal die Pop-Opera „Pinocchio“ nach Carlo Collodi (29.11.) in der Regie von Phillip Rosendahl. Von Navid Kermani ist „Zu Hause ist es am schönsten, sagte die linke Hand und hielt sich an der Heizung fest“ geplant.
Das Kleine Haus wird am 26.9. mit Alexander Kerlins „Moneyland“ eingeweiht. Auch im zweiten Stück des Eröffnungswochenendes führt Intendant Voges Regie. Darauf folgt seine Inszenierung von „Endspiel“ (15.10.) von Samuel Beckett. Itay Tiran führt Regie in der deutschsprachigen Erstaufführung von „Monster“ von Yishai Sarid (30.10.). Als nächstes ist im Kleinen Haus am 27.11. „Die Holländerinnen“ von Dorothee Elmiger zu sehen, Regie von Laura N. Junghanns. Am 18.12. folgt „Lasst uns miteinander reden“ von Wenzel Storch, der ebenfalls Regie führt. Stephan Kimmig übernimmt die Regie für „Eine Sache der Auslegung“ von Olga Bach (30.1.). „Einige Nachrichten aus dem All“ von Wolfram Lotz ist eine Produktion der Schauspielstudierenden. Die Regie der Studioproduktion führt Sebastian Grünewald (27.2.). Am 9.4. folgt „Kammerspiele #2 Demenz | Andante“ von Lars Norén, Regie Markus Öhrn. Am 9.5. zeigt der Jugendklub POLYLUX „Oh Boys!“. Regie und Choreographie ist von Judith Niggenhoff. Im Erfrischungsraum sind die Stücke „Stell dir vor, es ist Frieden und alle gehen hin“, „Der Raum und das Meer“ und „Unterweger“ zu sehen. Zusätzlich werden im Juni „Gold!“ von matthaei&konsorten und im Juli „Next Step! Autor*innen“ im Depot 2 aufgeführt. Auch das Britney X Festival wird nächstes Jahr wieder stattfinden.
Es verspricht eine spannende neue Saison zu werden.
Rebecca Jungbluth
Donnerstag, 09. Juli 2026 | Kritiken
September 2026
In bester Lage
Eine Komödie über das Trauerspiel im Eigentum
Komödie | Kristof Magnusson und Gunnar Klack
Eine Gebäudekomplex-Komödie, die es in sich hat.
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Oktober 2026
Tag und Nacht
Schauspiel | Roland Schimmelpfennig
Herrlich absurd und schmerzhaft gegenwärtig
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Die Deutsche Bahn AG
Ein tragisch komischer Bühnenessay mit offenem Ende
Schauspiel | von und mit Calle Fuhr
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