Das kleine Schnupper-Abo
3 Aufführungen
Inhalt: Tag und Nacht · Noch ist Polen nicht verloren · Der Rosenkavalier
Inszenierung & Videokonzept: Marie-Ève Signeyrole
Musikalische Leitung: Felix Bender / Andrés Orozco-Estrada
Bühne: Fabien Teigné
Kostüme: Yashi
Licht: Sascha Zauner
Chorleitung: Rustam Samedov
Dramaturgie: Sandra Pocceschi / Stephan Steinmetz
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Personen der Handlung
Die Feldmarschallin
Fürstin von Werdenberg
Baron Ochs auf Lerchenau
Oktavian, genannt »Quinquin«
Herr von Faninal
Sophie
Jungfer Marianne Leitmetzerin
Valzacchi
Annina
Polizeikommissar
Haushofmeister bei der Feldmarschallin
Haushofmeister bei Faninal
Ein Notar
Ein Wirt
Ein Sänger
Eine Modistin
Ein Tierhändler
Handlung
Die Marschallin wird in der Zweisamkeit mit ihrem jüngeren Liebhaber Octavian von Baron Ochs gestört. Der Baron, ein ungehobelter Draufgänger, bittet sie, einen Bräutigamsaufführer zu benennen, der - nach hochadeliger Gepflogenheit -, Sophie von Faninal die Silberrose zum Zeichen der Verlobung überbringen soll. Der Baron will die reiche Sophie ehelichen, um seine finanziellen Sorgen loszuwerden. Noch während er seine Bitte vorträgt, macht er sich an »Mariandel« heran, die niemand anderer ist, als der verkleidete Octavian. Die Marschallin beschließt, Octavian zum Überbringer der Silberrose zu machen. Sophie und Octavian verlieben sich sofort ineinander. Umso schlimmer, als sich Ochs als plumper Bräutigam herausstellt. Sophie weigert sich, den Ehekontrakt zu unterzeichnen, Octavian leidet unter Gefühllosigkeit, die Ochs gegenüber Sophie an den Tag legt...
Zur Interpretation an der Oper Köln 2026
Für die Eröffnungspremiere der „alten“ neuen Oper hat man sich etwas ganz Besonderes ausgedacht:
Die Regisseurin Marie-Ève Signeyrole, bekannt auch als Filmregisseurin und Autorin, nimmt den berühmten Monolog der Marschallin aus dem 1.Akt, „Die Zeit, die ist ein sonderbar Ding“ als Grundlage für ihre Interpretation der Oper.
Der Chefdramaturg der Oper, Stephan Steinmetz, erklärt ihr Konzept so:
„Die Idee vom Festhalten der Zeit und des kurzen Augenblicks zeigt sich beispielhaft im Film, ein Medium das kurz nach der Uraufführung von „Rosenkavalier“ 1911 seien großen Durchbruch erlebt. So wird Marie-Theres zur Filmschaffenden, die heute einen Jugendstil-Kostümfilm über die Marschallin Fürstin Werdenberg und deren Liebhaber Octavian dreht. Sie schreibt nicht nur das Drehbuch, sondern spielt auch die Titelrolle. Auf diese Weise herrscht sie über ihr Team und ihre Darsteller*innen, wobei sie zur Darstellerin des Octavian eine Beziehung unterhält. Auf diese Weise durchmischen sich in der „Rosenkavalier“-Inszenierung von Marie-Ève Signeyrole die Ebenen von Spiel und Realität, von Schein und Sein, da Marie-Theres natürlich durch den Film ihr Leben und ihre Liebe festhalten will, da sie weiß, dass die Beziehung zur Schauspielerin des Octavian früher oder später enden wird, und durch die Dreharbeiten erst recht kriselt.
Der berüchtigte Produzent Baron Ochs holt sie in die Jury des begehrten Filmpreises „Silberne Rose“, den er vergibt und für den er in diesem Jahr Sophie ausgewählt, eine sehr junge Schauspielerin am Anfang ihrer Karriere. Über diese Karriere wird er in Zukunft allein entscheiden. Octavian soll auf Wunsch von Marie-Theres den Preis überreichen und verliebt sich bekanntlich bei der festlichen Überreichung. Ochs belästigt Sophie auf der After-Show-Partie, es kommt zum Eklat. Marie-Theres stellt Ochs eine Falle bei der er öffentlich enttarnt wird. Sie wird das Drehbuch für ihren Film umschreiben: nun wird es ein Film über Sophie und Octavian. Sie steht von jetzt ab nur noch hinter der Kamera.“
Genre:
Oper
Oper | Richard Strauss
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Dieses Werk ist in 7 Abos enthalten — übersichtlich nach Spielzeit.
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Sie möchten flexibel entscheiden? Dann ist der Kulturclub genau das Richtige für Sie! Unser Team st...
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